Marcus Wöllner -Triathlet-
Marcus Wöllner -Triathlet-

News

Unter Fotos gibt es einige Bilder aus der Saison 2016

Die Monate Juli- September

Die Saison ist schon seit einiger Zeit vorbei. Es liegt auch schon eine vier wöchige Pause hinter mir. 
Die zweite Jahreshälfte lief gar nichts mehr zusammen. Ende Juni und Ende Juli müsste ich jeweils beim Dresden Triathlon und bei der Challenge Poznan wegen gesundheitlicher Probleme aussteigen.
Danach habe ich mich noch auf den Ironman 70.3. Rügen vorbereitet, aber auch hier lief einiges schief. Kurz und bündig musste ich mir für dieses Rennen eingestehen, dass ich einfach keine Form mehr hatte. Aus diesem Grund habe ich dann auch einen geplanten Start bei der Challenge Peguera abgesagt.
Mittlerweile bin ich wieder gut erholt und freue mich auf 2017. 

12.06. Challenge Dänemark

Ein 8.er Platz ist es am Sonntag bei der Challenge Billund in Dänemark für mich geworden. Schwimmen war wieder top und ich konnte in der Spitzengruppe das Wasser verlassen. Auf dem Rad hatte ich etwas Probleme aber egal mehr ging an dem Tag einfach nicht und das ist was letztlich zählt. Mit stetigem Süd-Ost Wind hatten wir auf der 90km langen Strecke von Henning nach Billund ständig Gegenwind. Auch mal eine interessante Erfahrung… 
Zum ersten Mal konnte ich das Laufen auf einer Halbdistanz auch als Laufen bezeichnen. Am Ende ging mir jedoch die Kraft aus und ich musste Jens Frommhold noch den siebten Platz überlassen. 
Ich bin mit der Leistung ganz zufrieden. Die verbesserte Laufleistung zeigt mir, dass ich mich auf einem guten Weg befinde. Darauf werde ich jetzt aufbauen.

18.05.2016 Challenge Rimini

Zum Saisonstart ging es diesmal nach Italien an die Adria. Bei der Challenge Rimini konnte ich einen 7.Platz erreichen. Ärgerlich nur, dass ich bis km 19 noch auf Platz 5 lag. Auch wenn nicht alles optimal verlief war es ordentliche Platzierung. Bei der Challenge Dänemark gibt es eine neue Chance.

31.10.2015

Mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her. Mittlerweile ist meine Saison auch beendet. Seit Juli habe ich noch einige Rennen bestritten. Ich will aber auf Rennberichte verzichten und nenne einfach nur die Ergebnisse.

 

2. Platz Arendsee Triathlon 

2. Platz Triathlon Oschersleben

11. Platz IRONAM 70.3. Rügen

10. Platz Challenge Paguera-Mallorca

 

Alles in allem war diese Saison ein großer Schritt nach vorn. Trotzdem gilt es mit Blick auf 2016 noch einige Dinge zu verbessern. Auch wenn die Saison gerade vorbei ist, kann ich die nächste kaum erwarten. 

Für mehr News über mein Team und mich schaut gern auf folgenden Links vorbei.

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IBH Triathlon Team

 

 

 

02.07. "Nur" ein zweiter Platz am Chiemsee

Beinahe hätte es für mich beim Chiemsee Triathlon über die Olympische Distanz zu einem Start - Ziel - Sieg gereicht. 
Beim Schwimmen konnte ich mich schon früh vom Feld absetzen und das Wasser mit einem Vorsprung von 2 Minuten verlassen. Da ich meine Badekappe verlor und ich in die eine halbe Stunde vor mir gestarteten Schwimmer der Mitteldistanz hineinschwamm, übersah mich auch der Sprecher. Als ich schon mit dem Rad auf dem Weg aus der Wechselzone war hörte ich ihn ansagen, dass langsam auch die ersten Starter der Olympischen Distanz das Wasser verlassen würden. So kam es auch, dass das Führungsfahrzeug erst nach ca. 5km bei mir war.
Auf dem Rad versuchte ich gleichmäßig zu fahren und bergan nicht zu hart zu treten. 
Ich freute mich über jeden weiteren Kilometer, den ich nicht überholt wurde und in Führung blieb. Dass ich auch die schnellste Radzeit fahren würde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Nachdem ich das Rad abstellte und die Laufschuhe anzog, passierte das erste Malheur. Der Weg auf die Laufstrecke war noch mit Absperrband blockiert und ich wusste nicht wo ich lang laufen sollte. Nach ein paar Sekunden rief mir ein Streckenposten zu, dass ich einfach unten durch klettern sollte.
Da bis dahin immer noch kein weiterer Konkurrent in der Wechselzone war, dachte ich, dass jetzt nicht mehr viel schief gehen kann.
Bei Kilometer 2 bog mein Begleitradfahrer leider falsch ab. Natürlich lief ich ihm hinterher. Mit einem Führungsfahrer hielt ich es nicht für nötig an jeder Ecke nach den Pfeilen auf dem Boden zu schauen, zumal es an dieser Stelle auch keine gab.
Nach kurzer Zeit, sagte er zu mir, dass er glaubt falsch abgebogen zu sein und ich kurz warten soll. Er fuhr also zu der Stelle zurück und einige Zeit später rief er mich zurück.
Das hat mich sehr geärgert, weil ich auch nicht wusste wie weit der Zweitplatzierte zurück lag.
Bei Kilometer 8 kam dann Nils Daimer an mir vorbei und in dem Moment hatte ich nichts mehr in den Beinen um etwas entgegen setzen zu können.
Am Ende hieß es dann Platz 2. Immerhin 3 Minuten schneller als letztes Jahr.
Nichtsdestotrotz war es ein schönes Wochenende am Chiemsee und immerhin gab es im Ziel ein kaltes Weißbier.

Danke an den Veranstalter und das Team von Wechselszene. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

24.06.

17.05. Gera
Der Powertriathlon in Gera über die Olympische Distanz war mein erstes Rennen dieses Jahr und gleichzeitig ein gelungener Test für die Challenge Salou zwei Wochen später.
Ich konnte in allen drei Disziplinen eine ausgeglichene Leistung zeigen und belegte am Ende den 2.Gesamtrang. 

31.05. Challenge Salou Costa Dorada 
Ende Mai war es dann soweit. Das erste große Rennen stand mit der Challenge Salou in Spanien an. Die Wochen vorher konnte ich gut trainieren und meine Zielstellung war ein Top 10 Ergebnis. Dennoch machte ich mir vor dem Rennen ein wenig Sorgen, wie ich die 90km auf dem Rad überstehen würde. War das doch bei meinen Mitteldistanzen in der Vergangenheit immer ein Schwachpunkt.
Am Sonntagmorgen um 7 Uhr fiel der Startschuss und alle Bedenken waren vergessen. Ich verließ das Wasser wie erhofft in der Spitzengruppe. Leider habe ich auf den ersten Kilometern auf dem Rad den Anschluss nach ganz vorn verloren. Der Abstand zu den 5 Man an der Spitze war bis zu 1:30 Min. groß.
Nach ca. 10km hatte ich aber endlich den gewünschten Druck auf den Beinen und ich konnte gleichmäßig fahren. Bald hatte ich auch die Gruppe vor mir wieder im Blickfeld und ich kam immer näher. Von meinen 6 Begleitern hatte niemand Führungsarbeit geleistet und so habe ich sehr viel Kraft investieren müssen um die Lücke nach vorn zu schließen. Bei 46km war ich dann endlich auf die Gruppe aufgefahren, angeführt von Timo Bracht. Ganz vorn war jedoch schon der spätere Gesamtsieger enteilt.
Als ich dann in der Gruppe war hätte ich eigentlich nur mitfahren müssen. Blöderweise war ich in diesem Moment zu motiviert und habe vorne gemeinsam mit Timo Bracht das Tempo gemacht, in der Hoffnung, dass wir uns aus der Gruppe lösen können.
Die Gruppe blieb aber zusammen. Ich fuhr als Dritter in die Wechselzone und habe gleich auf den ersten Laufkilometern gemerkt, dass ich auf dem Rad zu viel gearbeitet habe.
So viel ich letztlich auf dem 15. Platz zurück.
Alles in allem aber trotzdem ein Rennen mit dem ich zufrieden sein kann. Zumindest haben sich die vielen Kilometer auf dem Rad über den Winter gelohnt.

21.06. Challenge Heilbronn
Relativ spontan entschied ich mich bei der Challenge Heilbronn nachzumelden. Es war ein wahnsinnig starkes Starterfeld gemeldet und ich hatte große Lust zu starten. Auch wenn ich von vornherein wusste, dass ich noch nicht mit den ganz großen Jungs mitmischen kann.
Leider hatte ich am Renntag nicht die Beine, die ich wollte. Bei so einem starken Feld und einer Radstrecke mit über 1000 Höhenmetern sollte das ein ganz schwerer Tag werden.
Bis km 55 auf dem Rad lag ich auf Platz 9 doch dann schwanden meine Kräfte. Bis zum Wechsel verlor ich viel Zeit und viele Plätze.
Beim Laufen stieg ich entkräftet nach 2 von 3 Runden aus.

Am Wochenende steht schon das nächste Rennen beim Chiemsee Triathlon an. Bis dahin habe ich mich hoffentlich wieder erholt.

14.05.2015 

Ich freue mich dieses Jahr für das IBH Tristore24 Triathlon Team starten zu dürfen.  Da wir kein bunt zusammengewürfelter Haufen sind, sondern Freunde, die gemeinsam ihre sportlichen Ziele verfolgen, wird bei uns das Miteinander groß geschrieben.
Am Sonntag beginnt auch für mich die Triathlonsaison beim Power Triathlon in Gera. Zwei Wochen später steht dann das erste Highlight mit der Challenge Salou an. 

 

14.02.2015 Jedes Jahr ein Stückchen besser

Bei den alljährlichen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen (DMS) hieß es letztes Wochenende für mich wieder "Take your marks". Mit meinem Verein SSV Leutzsch könnten wir die Landesliga mit Abstand gewinnen und für mich gab es zwei Bestzeiten.
Ich schwamm in folgender Reihenfolge:
200m Freistil: 2:00,92 (PB)

1500m Freistil: 17:33,57 (PB)
400m Freistil: 4:22,47  

Das Laufen und Radfahren geht momentan auch ganz gut. Ich freue mich schon sehr auf die ersten Wettkämpfe.

26.10.2014

Da ich nun seit einigen Wochen wieder im Training bin, nutzte ich die Möglichkeit meinen aktuellen Stand im Schwimmen zu überprüfen. Bei den beiden von meinem Schwimmverein (SSV Leutzsch) ausgerichteten Wettkämpfen standen die kurzen Strecken im Mittelpunkt. Überraschenderweise konnte ich  auf allen Strecke neue Bestzeiten erreichen. 


200m Brust: 2:46,45
200m Lagen: 2:24,32

200m Schmetterling: 2:25,05
200m Freistil: 2:01,01
100m Freistil: 0:55,38
100m Schmetterling: 1:03,25
50m Freistil: 0:25,82
50m Schmetterling: 0:28,10

"Lass uns über Schweden reden..." und auch ein bisschen über Triathlon

ICAN Nordhausen

 

Vor dem ICAN Nordhausen war ich für sieben Tage in Schweden. Eine etwas andere aber nicht schlechtere Art der Wettkampfvorbereitung. Bis kurz vor dem Startschuss war so entspannt wie lange nicht mehr vor einem Rennen und ich hatte noch den oben geschriebenen Satz eines Kinderliedes von der Reisemaus im Ohr. Besser kann man eigentlich einen Wettkampf kaum beginnen. 
Das Schwimmen ging ich sehr entspannt an und kam als Vierter aus dem Wasser. Aufgrund kalter Temperaturen zog ich mir eine Weste an und verlor beim Aufstieg aufs Rad den Sichtkontakt zu den Athleten vor mir. 
Dummerweise oder besser gesagt unglücklicherweise fuhr ich direkt nach der Wechselzone nach links statt geradeaus. Die zwei Streckenposten haben sich wohl nur gedacht "wir schonen lieber unsere Stimme, statt den Typ zurückzurufen". Als ich an der nächsten Kreuzung keine Absperrungen mehr sah, war mir klar, dass ich nicht mehr auf der Stecke war. 
In dem Moment habe ich kurz überlegt frustriert das Rad abzustellen und aus dem Rennen zugehen. Ich entschied mich dann doch weiterzufahren, aber der richtige Antrieb fehlte mir.
Den Halbmarathon absolvierte ich im dann zügigen Dauerlauftempo. So konnte ich wenigstens recht früh wieder mit dem Training für den Saisonabschluss auf Rügen weiter trainieren. 

Am Ende stand ein enttäuschender 9.Platz.

Zumindest hatte ich nach dem Rennen ein Lied im Kopf, das mich wieder aufmunterte.
"Lass uns über Schweden reden."

70.3.Rügen

 

Zum Abschluss der Saison habe ich mir den IRONMAN 70.3. Rügen rausgesucht. Die Freude aufs Rennen war groß und das Starterfeld war stark angekündigt.
Wegen zu hoher Wellen wurde das Rennen allerdings als Duathlon (5-90-21) ausgetragen. 
Nach dem ersten Lauf lag ich noch gut im Rennen und war auch bis Kilometer 75 auf dem Rad weniger als eine Minute hinter der nächsten größeren Gruppe. Ganz vorn war Michael Raelert schon enteilt.
Beim besagten Kilometer 75 kam vor mir ein Agegrouper zu Fall, obwohl dieser zuvor den vor mir fahrenden Florian Seifert fast in den Graben abdrängte.
Durch diese Aktion musste ich mir einer Vollbremsung in die Wiese ausweichen. Auf den letzten 15km kam ich nicht mehr richtig in Fahrt. Trotzdem war ich mit der Radleistung zufrieden.
Das Laufen war den bis km 10 recht gut. Ab da wurde ich aber schon merklich langsamer. Auf der zweiten Hälfte des Halbmarathon verlor ich richtig viel Zeit und noch 3 Plätze. 
Am Ende kam ich auf dem 15.Platz ins Ziel. Ich bin trotzdem einigermaßen zufrieden. Nächstes Jahr gibt es dann hoffentlich die Premiere des 70.3. Rügen als Triathlon.

03.08.2014 City Triathlon Frankfurt

2012 war ich bereits im Rahmen der 2.Bundesliga beim Frankfurt Triathlon dabei und habe diesen in guter Erinnerung. Nach dem verpatzten Wettkampf eine Woche zuvor, wollte ich hier ein gutes Rennen machen. An Konkurrenz mangelte es jedenfalls nicht.

Mit dem Schwimmen war ich nicht zufrieden und hatte einen kleinen Rückstand auf die Führenden. Dieser reichte schon aus, dass ich auf den 45 Radkilometern ohne Sichtkontakt zu Athleten vor mir fahren musste. 
Obwohl ich dachte, dass ich nicht langsam fuhr, habe ich auf die Spitze nochmals Zeit verloren. Kurz vor Schluss kamen sogar noch drei Athleten von hinten vorbei.
Der Lauf war richtig gut und so konnte ich die drei Athleten auch wieder einholen. Die

letzten Kilometer hatte ich einen kleinen Einbruch und musste die zuvor gewonnenen Plätze wieder hergeben. 
Am Ende Platz 7 mit einer guten Laufperformance.

http://frankfurt-tria.r.mikatiming.de/2014/?pid=list